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Gottfried Milde: „Mehr als 3000 Selbstanzeigen bis Ende Juli“ – „Hessische Steuerverwaltung ist bestens aufgestellt“

„Steuerbetrüger leben in Hessen mit einem hohen Risiko, entdeckt zu werden. Das belegen die neuesten Zahlen aus dem Finanzministerium. Bis Ende Juli sind demnach mehr als 3000 Selbstanzeigen von Steuersündern eingegangen. Die Steuerverwaltung in unserem Bundesland ist bestens aufgestellt“, sagte der finanzpolitische Sprecher der CDU-Fraktion im Hessischen Landtag, Gottfried Milde, zur hohen Zahl von Selbstanzeigen in Hessen.

Die Landesregierung habe in den vergangenen zehn Jahren die Arbeitsbedingungen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der hessischen Steuerverwaltung systematisch modernisiert und neue flexiblere und effizientere Arbeitsstrukturen geschaffen. Die von Finanzminister Karlheinz Weimar veröffentlichten Zahlen machten deutlich, dass dieser Weg richtig und erfolgreich gewesen sei. Die Gleichbehandlung der Steuerbürger bei der Anwendung der Steuergesetze, die Sicherung der Steuereinnahmen und eine konsequente Verfolgung wirtschaftlicher und steuerlicher Straftaten seien in Hessen sichergestellt worden.

„Auch im Bundesvergleich können sich die hessischen Erfolge sehen lassen. Allein für 2009 haben die hessischen Prüfungsdienste Mehreinnahmen von 3,3 Milliarden Euro erzielt. Besonders Großbetriebe werden in Hessen deutlich häufiger geprüft als im Bundesvergleich. 2009 konnten in Hessen pro Großbetriebsprüfung über 800.000 Euro Mehrergebnisse erzielt werden, gegenüber knapp 400.000 Euro im Bundesschnitt. Durch den Aufbau von Mitarbeiterkapazitäten im Innen- und Außendienst ist heute eine sehr hohe Prüfungsdichte insbesondere bei den Großunternehmen und Beziehern von hohen Einkommen gewährleistet“, stellte Milde fest.

 

Themengebiet: Finanzen und Steuern