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Walter Arnold: "METAKUS und das Regionalmanagement Nordhessen sind Leuchttürme der Region"

„Nordhessen. Die Lage ist gut...“ Von diesem Motto des Regionalmanagements Nordhessen konnte sich der Arbeitskreis Wirtschaft und Verkehr der CDU-Fraktion im Hessischen Landtag unter Leitung des wirtschaftpolitischen Sprechers, Dr. Walter Arnold, beim Besuch der Geschäftsstelle in Kassel überzeugen. Geschäftsführer Holger Schach erläuterte den CDU-Landtagsabgeordneten die Idee des Regionalmanagements und zeigte die Erfolge auf. Bei der Gründung im Jahr 2002 habe man als Ziel formuliert, die Arbeitslosigkeit in der Region in fünf bis acht Jahren zu halbieren. Dieses sei damals von vielen als „Wunschdenken“ abgetan worden, heute habe man dieses erreicht, erklärte Schach stolz.

„Die Erfolge des Regionalmanagements zeigen deutlich, dass die gezielte Strukturförderung der Landesregierung in Nordhessen der richtige Weg war und ist. Auf diesem guten Weg wollen wir auch in Zukunft bleiben“, so Arnold. Das Regionalmanagement basiert auf dem Grundgedanken, die Stärken der Region herauszuarbeiten und auszubauen und die Schwächen konsequent zu verringern. Zur besseren Vernetzung der Region wurden die drei Cluster „Mobilitätswirtschaft“, „Dezentrale Energien“ und „Tourismus/Wellness/Gesundheit“ geschaffen, in denen die Themenfelder „Forschung und Entwicklung“, „Ausbildung und Qualifizierung, „International Business“ und „Marketing der Unternehmen in der Region“ bearbeitet werden.

Zu jedem dieser Themenfelder gibt es ein Leitprojekt. Im Bereich „Forschung und Entwicklung“ ist dieses das Anwendungszentrum Metallformgebung METAKUS in Baunatal, das der Arbeitskreis auch besichtigte. Das Unternehmen ist darauf spezialisiert, die Potentiale von Verfahren und Werkstoffsystemen zu identifizieren und so zu nutzen, dass sie sich im Industrieprodukt bestmöglich umsetzen lassen. Als Anwendungszentrum des Lehrstuhls für Umformtechnik der Universität Kassel entwickelt METAKUS durch thermomechanisch-gekoppelte Prozesse Anwendungen für die Industrie. Prof. Kurt Steinhoff, Inhaber des Lehrstuhls für Umformtechnik und der Leiter Technologie bei METAKUS, Dr. Ulf Noster erklärten den CDU-Arbeitskreismitgliedern das Arbeitsfeld und die Bedeutung der Grundlagenentwicklung für die Industrie. Einen der Hauptkunden ist die Automobilindustrie. Diese sei darauf angewiesen, im Karosseriebau Teile herstellen zu können, die zum einen hochfest, in anderen Bereichen aber auch flexibel seien. Dieses gelinge durch das gleichzeitige Einbringen von Wärme und mechanischer Bearbeitung. Ziel sei es, nicht nur eine hohe Sicherheit im Falle eines Unfalls gewähren zu können, sondern auch die Reduktion von Gewicht, die sich direkt positiv auf den Verbrauch und die CO2-Emmission auswirke. „METAKUS ist ein Meilenstein auf dem Weg von der Grundlagenforschung in die industrielle Anwendung und ein Leuchtturm der Region. Mit den Entwicklungen aus Kassel wurde die Karosseriebautechnik revolutioniert. Was heute Standard ist, hat seinen Ursprung in Nordhessen“, zeigte sich Arnold beeindruckt.

Themengebiet: Nordhessen, Wirtschaft