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Peter Stephan: „Mit Bürger-Energiegenossenschaften den erneuerbaren Energien zum Durchbruch verhelfen“

„Es steht außer Frage, dass der ehrgeizige Ausbau der Erneuerbaren Energien in hohem Maße von der Akzeptanz der Bevölkerung vor Ort abhängt. Mit Überzeugung und Freiwilligkeit lassen sich unsere energiepolitischen Ziele leichter und nachhaltiger erreichen als mit gesetzlichem Zwang. Energiegenossenschaften, bei denen der Bürger mitgenommen wird, sind ein Zielführendes Instrument, mit welchem den erneuerbaren Energien zum Durchbruch verholfen werden kann“, sagte der energiepolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Peter Stephan, anlässlich des 1. Hessentagsforums des Kompetenzzentrums HessenRohstoffe (Hero), unter dem Motto „Energie in Bürgerhand“.

„Wenn der Bürger die Anlagen zur Erzeugung erneuerbarer Energie nicht mehr als Beeinträchtigung empfindet, sondern darin die Chance sieht, über entsprechende Beteiligungen seine Energieversorgung selbst in die Hand zu nehmen und darüber hinaus auch vom finanziellen Engagement zu profitieren, lässt sich die hemmende Akzeptanzbarriere durchbrechen“, führte der CDU-Energiepolitiker aus. Durch frühzeitiges Einbinden der Bevölkerung vor Ort ließen sich Vorbehalte abbauen und neue regionale Wirtschaftskreisläufe aufbauen. „Der Ertrag der Anlagen verbleibt in der Region und fließt nicht an fremde Investoren ab“, ergänzte Stephan.

„Vor diesem Hintergrund war die Hero-Veranstaltung ein wichtiger Beitrag, um Basisinformationen zur Gründung von Energiegenossenschaften zu vermitteln. Der maßvolle und realistische Ausbau der Erneuerbaren Energien auf 20 Prozent an der Energieversorgung ist in hohem Maße auf derartiges bürgerschaftliches Engagement vor Ort angewiesen. Die sich bietenden Möglichkeiten müssen als Chance begriffen und genutzt werden“, so Stephan.

Themengebiet: Energie
Schlagworte: Peter Stephan