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Rafael Reißer: "Viele Unternehmen wären für solch eine Planungssicherheit dankbar"

„Nun müssen die Hochschulen Farbe bekennen: Entweder eine maßvolle Absenkung im Vollzug des alten Hochschulpaktes und fünf Jahre Planungssicherheit – oder jedes Jahr neue Verhandlungen. Das faire Angebot des Landes liegt auf dem Tisch“, sagte der hochschulpolitische Sprecher der CDU-Fraktion im Hessischen Landtag, Rafael Reißer, nach dem gestrigen Verhandlungstermin zwischen den Hochschulpräsidenten und dem Wissenschaftsministerium.

„Das zweithöchste Hochschulbudget aller Zeiten, eine Untergrenze für die nächsten Jahre und die Möglichkeit, an der Erholung der Wirtschaft und wachsenden Steuereinnahmen zu profitieren. Diese Gelegenheit nicht zu nutzen, um seine Unterschrift unter den Entwurf zu setzen, verletzt die Interessen der Hochschulen. Die Präsidenten handeln hier wider ihre eigenen Interessen“, so Reißer.

Zu dem Gesamtetat von 1,4 Milliarden Euro – dem zweithöchsten Stand eines Hochschulbudgets in Hessen – kämen zudem das Hochschulbauprogramm HEUREKA mit 250 Millionen Euro pro Jahr bis 2020 ebenso hinzu wie das LOEWE-Forschungsförderungsprogramm mit 410 Millionen Euro Gesamtvolumen bis 2014. „Der Hochschulpakt 2020, der zwischen dem Bund und den Ländern zur Finanzierung von zusätzlichen Studienplätzen für die doppelten Abiturjahrgänge geschlossen wurde, bringt bis zum Jahre 2015 rund 450 Millionen Euro zusätzlich an die hessischen Hochschulen. Auch das gehört zur Wahrheit dazu“, sagte Reißer.

„Viele Abteilungen in einem großen Unternehmen würden dankbar zugreifen, wenn man ihnen diese maßvolle Absenkung und die gleichzeitige Garantie des Budgets über fünf Jahre garantieren würde“, sagte Reißer.

Themengebiet: Bildung, Schule