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Bettina M. Wiesmann: „Wir brauchen mehr Erzieherinnen und Erzieher zur Kinderbetreuung in Hessen“

„Der weitere Ausbau der Kinderbetreuung für Unter-Dreijährige und unsere Qualitätsoffensive für hessische Kindertagesstätten im Rahmen des Bildungs- und Erziehungsplans erfordern zusätzliche Fachkräfte. Deshalb begrüßen wir die Werbe- und Imagekampagne des Landes für den Erzieherberuf“, sagte die familienpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion im Hessischen Landtag, Bettina M. Wiesmann, zur Werbe- und Imagekampagne für den Erzieherberuf.

Insbesondere Männer und Personen mit Migrationshintergrund sollten für den Erzieherberuf geworben werden, nicht nur um den steigenden Personalbedarf zu decken. „Es geht zum einen darum, die Entwicklung von Jungen besser zu begleiten, die zunehmend nur in der Umgebung von Frauen aufwachsen und männlicher Anregungen, Vorbilder und Handlungsmuster entbehren. Zum anderen sind Erzieher/innen mit Migrationshintergrund besonders geeignet, Kinder in ähnlicher Situation in ihrer sprachlichen Entwicklung zu fördern und durch interkulturelle Vermittlung zu unterstützen“, betonte Wiesmann.

Die Werbe- und Imagekampgange könne aber nur ein weiterer Schritt zur Personalwerbung sein. Die Ausbildungskapazitäten für Erzieherinnen und Erzieher seien in den letzten Jahren bereits um über 800 Plätze ausgebaut worden. Zudem würden derzeit weitere Ausbildungsstandorte geprüft. Die am 1. September 2009 in Kraft getretene Mindestverordnung (MVO) öffne Kinderbetreuungseinrichtungen darüber hinaus für breiter und besser qualifiziertes Personal. Mit weiteren flankierenden Maßnahmen wie Quereinsteigerprogrammen, Umschulungen und Berufsrückkehrerinitiativen müssten zusätzliche Personalreserven erschlossen werden.

„Wir brauchen mehr Erzieherinnen und Erzieher. Neben der Werbekampagne für den Erzieherberuf müssen wir auch weiter in höhere Kapazitäten bei der Ausbildung von Erzieherinnen und Erziehern investieren. Nur mit einem Bündel von Maßnahmen werden wir die wichtigen Aufgaben im Bereich der frühkindlichen Bildung bewältigen können“, forderte Wiesmann abschließend.