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A. Bauer: „Erwerb der deutschen Sprache ist wesentliche Grundlage für erfolgreiche Bildung und Integration."

Die Enquete-Kommission des hessischen Landtags befasste sich heute mit den Themen Sprache und Bildung. „Erfreulicherweise bestand große Einigkeit darüber, dass das Erlernen der deutschen Sprache für Migrantinnen und Migranten von allerhöchster Wichtigkeit ist“, erläutert der Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Alexander Bauer, ein zentrales Ergebnis. Von allen Seiten wurde bestätigt, dass die deutsche Sprache der entscheidende Faktor für den Bildungserfolg, den Arbeitsmarkterfolg und für eine gelungene Integration darstellt. „Alle Sachverständigen waren sich einig: Die deutsche Sprache ist nicht alles, aber ohne Sprache ist fast alles nichts“, so Bauer.

Auch wurde die Position der Landesregierung, möglichst früh den Sprachstand der Kinder zu erheben und bei Bedarf durch Kurse nachzusteuern, als begrüßenswert bekräftigt. „Wir sind hier mit den verpflichtenden Sprachtests in den Kindergärten und den Vorlaufkursen auf dem richtigen Weg. Trotzdem müssen wir versuchen, noch besser zu werden, um Migranten gleiche Bildungschancen zu ermöglichen. Wichtig wird dabei sein, so früh wie möglich interethische Kontakte und Berührungspunkte mit der Aufnahmegesellschaft zu ermöglichen. Darüber hinaus müssen wir die frühe Förderung der deutschen Sprachkenntnisse ausweiten, das pädagogische Personal durch gezielte Fortbildungen weiter qualifizieren und dürfen die begleitende Elternarbeit nicht aus dem Blick verlieren“, stellte Bauer fest.

Diskussionen gab es um das Thema Mehrsprachigkeit und Förderung der Muttersprache. „Natürlich sind Mehrsprachigkeit und der Erhalt der muttersprachlichen Fähigkeiten wichtig. Aus diesem Grund ist die Landesregierung hier bereits seit 1999 in Zusammenarbeit mit den Herkunftsländern aktiv. Es muss aber klar sein und bleiben, dass die deutsche Sprache für ein Leben in Deutschland unerlässlich ist und daher auch Priorität besitzt“, sagte Bauer.