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Kurt Wiegel und Peter Stephan: „Nachhaltige Wasserversorgung überall in Hessen sicherstellen“

Zum „Tag des Wassers“ morgen, der unter anderem mit einer Demonstration eines Aktionsbündnisses zum Schutz des Wassers begleitet wird, erklärten der umweltpolitische Sprecher der hessischen CDU-Landtagsfraktion, Peter Stephan, und der Sprecher für den ländlichen Raum, Kurt Wiegel: „Eine nachhaltige Wasserversorgung für ganz H essen darf nicht nur die verlässliche Versorgung des Ballungsraumes im Blick haben, sondern muss auch die Interessen und Bedürfnisse der ländlichen Räume im Blick haben.“ Teilweise käme es in den Regionen, die das Wasser für den Ballungsraum fördern, zu Be- und Einschränkungen, die es in den Blick zu nehmen und abzumildern gelte. Dies gelte zum Beispiel für Einschränkungen bei der Ausweisung von Baugebieten, Bewirtschaftungsauflagen für die Landwirtschaft, Auflagen für die kommunale Infrastruktur oder auch für private Hausbesitzer.

„Der ländliche Raum leistet hier einen wesentlichen Teil der existenziellen Daseinsvorsorge für den Ballungsraum Rhein-Main. Dies wollen wir nicht in Frage stellen – die verlässliche Wasserversorgung jedes Hessen bleibt oberste Priorität. Aber wir brauchen eine offene Diskussion über Kompensation und Ausgleich für die Gebiete im ländlichen Raum, die diese Versorgung in erster Linie sicherstellen. Es kann nicht sein, dass nur die Interessen der großen Nachfrager Gehör finden“, so Wiegel.

Der CDU-Umweltpolitiker, Peter Stephan, ergänzte: „Es ist richtig, dass die Landesregierung einen Prozess zur Erarbeitung eines Leitbildes für die Wasserversorgung initiiert hat. Wir müssen Angebot und Nachfrage – ländlichen Raum und Ballungszentrum – zusammen mit anderen Interessengruppen und Entscheidern an einen Tisch bringen und ausgewogene Lösungen finden. Dann brauchen wir einen Kompromiss auf Augenhöhe. Nur so finden wir eine langfristig tragfähige Lösung, in dem auch die Leistungen des ländlichen Raums angemessen honoriert werden und mit dem dann auch die notwendige Akzeptanz der Bevölkerung gewährleistet bleibt.“

Themengebiet: Umwelt