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Rafael Reißer: „Reform des Bologna-Prozesses muss zügig fortgesetzt werden“

„Die Reform des Bologna-Prozesses muss in enger Abstimmung zwischen Ländern, Hochschulen und Akkreditierungsagenturen zügig fortgesetzt werden. Das ist im Sinne der jetzigen und der zukünftigen Studenten. Das Land setzt hier auf direkte Gespräche mit den Hochschulen und den neuen Hessischen Hochschulpakt. Diesen Weg werden wir weiterhin unterstützen. Aber letztlich sind die Hochschulen vor Ort besonders gefordert, denn sie kennen die Studienbedingungen und die Sorgen der Studenten am besten“, betonte der hochschulpolitische Sprecher der CDU-Fraktion im Hessischen Landtag, Rafael Reißer, mit Blick auf die weitere Entwicklung der Bachelor-/Masterstudiengänge und deren Neugestaltung. Die Kritik hieran sei teilweise „sehr konstruktiv“ gewesen.

„Die Kultusministerkonferenz der Länder hat bereits im letzten Oktober die Hochschulen aufgefordert, im Rahmen der ländergemeinsamen Strukturvorgaben bei der Einführung neuer Studiengänge die vorhandene Bandbreite von Regelstudienzeiten in Bachelor-Studiengängen mit sechs, sieben oder acht Semester auszunutzen. Auch wurden die Hochschulen gebeten, im Rahmen der Reakkreditierung von Studiengängen deren Inhalte ausführlich zu prüfen. An den Akkreditierungsrat und die Akkreditierungsagenturen wurde die Erwartung formuliert, dass sie bei der (Re-)Akkreditierung von Studiengängen in besonderer Weise auf die Studierbarkeit des Studiums, zum Beispiel das Verhältnis von Pflicht-, Wahlpflicht- und Wahlveranstaltungen, achten“, so Reißer. Heute könne bilanziert werden: Wesentliche Korrekturen seien insbesondere in den ländergemeinsamen Strukturvorgaben zur Reform verankert worden.

Das Land hat durch das Studienstrukturprogramm rund 8 Millionen Euro in die Begleitung der Reform investiert. Zudem stehen den Hochschulen im nächsten Jahr mehr als 1,4 Milliarden Euro zur Verfügung – ein Plus von 400 Millionen Euro in zehn Jahren. Dazu kommen die Programme HEUREKA und LOEWE. Die Rahmenbedingung in Hessen stimmen also“, so Reißer abschließend.
 

Themengebiet: Hochschule und Wissenschaft