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Hans-Jürgen Irmer: „Gedankenaustausch ist wichtig für die politische Arbeit“

Auf Einladung des Arbeitskreises Kulturpolitik der CDU-Landtagsfraktion Hessen trafen sich in Wetzlar Bildungspolitiker der hessischen CDU mit Vertretern der Landesschülervertretung (LSV). „Die Landesschülervertretung ist im bildungspolitischen Prozess ein wichtiger Ansprechpartner. Deshalb begrüßen wir die Dialogbereitschaft der LSV. Wir setzen auf einen regelmäßigen Dialog, um schulpolitische Themen zu besprechen“, erklärte der bildungspolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Hans-Jürgen Irmer.

Inhaltlich gebe es zwischen CDU und LSV zwar teilweise deutliche Unterschiede, aber auch viele Gemeinsamkeiten. So sei man sich einig, bei der anstehenden Reform der Verordnung für die Schülervertretungen in enger Absprache mit dem Hessischen Kultusministerium die Akzeptanz der Schülervertretungen zu erhöhen sowie die Transparenz zu steigern. Beide Seiten lobten zudem das Schulbausonderprogramm der Hessischen Landesregierung mit einem Gesamtvolumen von 1,2 Milliarden Euro.

Deutliche Differenzen offenbarten sich hingegen bei dem Thema verkürzte Mittelstufe im gymnasialen Bildungsgang. Während die LSV für die Rückführung der Mittelstufe zu einer sechsjährigen Schulzeit und einer Flexibilisierung der Gymnasialen Oberstufe von zwei oder drei Jahren plädiert, setzt die CDU-Fraktion auf die Wahlfreiheit der Eltern. „Bereits jetzt können Eltern frei entscheiden, welcher Weg für ihr Kind der Beste ist. Alle hessischen Gymnasien bieten den verkürzten G8-Bildungsgang an. Entscheiden sich Eltern für G9, so können sie ihr Kind an einer Integrierten oder Kooperativen Gesamtschule anmelden“, so Irmer. Eine zweijährige Oberstufe bedeute für die CDU, dass Real- oder Gesamtschüler nach der Klasse 10 im Sinne der Durchlässigkeit benachteiligt und dass obendrein Oberstufenstandorte gefährdet seien.

Themengebiet: Bildung, Kinder und Jugend, Schule