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SPD-Bildungskongress
Michael Boddenberg und Hans-Jürgen Irmer: "Hessische SPD will Gymnasien, Haupt- und Realschulen zerschlagen" "Eltern, Schüler und Lehrer wären die Verlierer!"

Die hessische SPD sage nicht, was sie meine, weil sie offenbar sehr genau wisse, dass die Menschen die Zwangseinheitsschule nicht wollen. Nicht anders sei Herrn Domischs Aussage in der heutigen Diskussionsrunde zu verstehen, wo er ausgeführt hat, dass man diese Schule nicht Gesamtschule nennen dürfe, da diese auf Widerstand stoße. "Das werden wir nicht durchgehen lassen. Die SPD plant die Zerschlagung des gegliederten Schulwesens und die Zwangseinheitsschule für alle." Der CDU-Bildungsexperte Hans-Jürgen Irmer stellte klar: "Finnland und Hessen sind in keinster Weise vergleichbar". Das gute finnische PISA-Abschneiden habe mit der Einheitsschulstruktur "rein gar nichts zu tun". Wer glaube, ein Berater, der seit nahezu 30 Jahren im Ausland lebe, könne Erfolge aus Finnland "mir nichts dir nichts" auf Hessen übertragen, der irre "gewaltig". Zumal Domisch auf dem Bildungskongress der SPD heute selbst gesagt habe: "Ich kenne mich mit der Situation in Hessen nicht so aus." Andere Länder mit Einheitsschulsystem liegen bei PISA auf den hinteren Plätzen, erläuterte Irmer. "In Deutschland sind Bayern und Baden-Württemberg weit vorne, weil sie immer auf ein vernünftiges pragmatisches und vom Kind her gedachtes Schulsystem gesetzt haben." Hessen bereite seine Schüler beispielsweise offensichtlich besser auf den Beruf vor als Finnland: "Die Jugendarbeitslosigkeit liegt in Finnland doppelt so hoch als in Hessen", erläuterte Irmer. Ausschlaggebend für Finnlands PISA-Stellung sei die homogene Bevölkerungsstruktur und der 2verschwindend geringe" Ausländeranteil von etwa zwei Prozent. "Die Kinder in Finnland beherrschen von Beginn an die Unterrichtssprache. 2Kein Wunder also, dass Finnland beim Lesevermögen der Kinder so gut abschneidet", so Boddenberg. In den meisten deutschen Ländern müsse ein großer Anteil der Kinder zunächst einmal die Landessprache erlernen. In Hessen hätten etwa 40 Prozent der Kinder, die geboren würden, einen Migrationshintergrund. Für die Tatsache, dass eine Tageszeitung die Berufung Domischs vorzeitig gemeldet hatte, gebe es zwei Möglichkeiten: "Entweder hat - wie bei Ypsilantis Geheimpapier – jemand diese Information gegen ihren Willen herausposaunt, was auf erneute undichte Stellen bei der SPD hinweist. Oder es deutet darauf hin, dass es gewollt lanciert wurde und die Unterschiede – wie im Geheimpapier zu lesen war – wirklich gemacht werden".

Mit der Vorstellung von Rainer Domisch für den Bereich Bildung in der SPD sei "nunmehr klar“, dass die hessischen Eltern, Schüler und Lehrer die Verlierer der SPD-Bildungspolitik wären, weil die Gymnasien, Haupt- und Realschulen zu Gunsten der Zwangseinheitsschule zerschlagen werden sollen, so der Generalsekretär der CDU Hessen, Michael Boddenberg. "Die SPD will Gymnasien, Haupt- und Realschulen abschaffen. Auch wenn Frau Ypsilanti und Herr Domisch versuchen, diese Tatsache hinter einem so genannten Haus der Bildung zu vertuschen. Herr Domisch ist Verfechter der Zwangseinheitsschule. Eine solche SPD-Politik würde für die hessischen Eltern bedeuten, dass sie keine Wahl mehr hätten, auf welche Schule sie ihr Kind schicken möchten. Eltern, Schüler und Lehrer wären die Verlierer", stellte der CDU-Politiker klar. Damit reagierte Boddenberg auf die Vorstellung von Rainer Domisch am Samstag in Wiesbaden in den Rhein-Main-Hallen.