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Qualitätsoffensive

Bettina M. Wiesmann: "Hessen investiert in frühkindliche Bildung" - "Mindestverordnung schafft weitere Voraussetzungen für Qualitätsoffensive in Kindertagesstätten"

Die familienpolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion, Bettina M. Wiesmann, hat die Landesregierung gegen den Vorwurf verteidigt, den Trägern hessischer Kindertagesstätten notwendige finanzielle Ressourcen vorzuenthalten. "Das Gegenteil ist richtig. Hessen ist Spitzenreiter unter den westlichen Flächenländern beim Ausbau der Kinderbetreuungsangebote für die Unter-Dreijährigen. Im Haushaltsjahr 2010 investieren wir im gesamten Kindergartenbereich deutlich über 300 Millionen Euro allein für Betriebskostenzuschüsse, in den Ausbau des Angebots und für die Beitragsfreiheit des letzten Kindergartenjahrs. Rot-Grün war die Aufgabe 1999 nicht einmal 60 Millionen Euro wert", sagte Wiesmann.

Die Landesregierung habe zudem wesentliche Maßnahmen ergriffen, um das wegweisende und bundesweit als vorbildlich anerkannte Konzept des Bildungs- und Erziehungsplans (BEP) 0-10 flächendeckend umzusetzen. Seit Ende 2008 hätten 112 Fortbildungsmultiplikatoren insgesamt weit über 400 Fortbildungsveranstaltungen mit über 8.000 Teilnehmenden abgehalten. Insgesamt stelle das Land für Entwicklung und Umsetzung des BEP von 2003-2013 über 44 Millionen Euro zur Verfügung. Dies sei eine hervorragende Zwischenbilanz. Auf dieser Grundlage habe man sich weitere Schritte zur Qualitätssteigerung im Rahmen des BEP vorgenommen: gezielte Schulvorbereitung im Kindergarten und mit den Grundschulen, verbindliche Sprachstandserfassung und frühestmögliche Sprachförderung im Kindergarten, die Zertifizierung durch die Kita-Qualitätsplakette.

"Auch mit Blick auf diese Qualitätsoffensive haben wir die Verordnung über Mindestvoraussetzungen in Tageseinrichtungen für Kinder geändert. Sowohl der verbesserte Personalschlüssel als auch breitere Qualifikationsprofile der Fachkräfte erleichtern es, die mit dem BEP verbundenen zusätzlichen Aufgaben im Kita-Alltag zu bewältigen", so Wiesmann.

Die CDU-Familienpolitikerin räumte ein, dass noch nicht alle Finanzierungsfragen abschließend geklärt seien. In Zeiten wie diesen sei es selbstverständlich, dass alle Ausgaben und ausgabenrelevanten Projekte auf den Prüfstand kämen. So wie die Umsetzung der MVO auf Wunsch der Träger zeitlich elastisch gestaltet worden sei, werde jetzt mit den Kommunen nach dem besten Finanzierungsweg gesucht. "Hier sind intelligente Lösungen gefragt, und an diesen wird mit Hochdruck gearbeitet", sagte Wiesmann.

Themengebiet: Bildung, Familie, Kinderbetreuung, Kinder und Jugend