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A. Gerling zum Vorsitzenden der Senioren-Union wiedergewählt
Steigende Mitgliederzahl zeigt Interesse der älteren Generation an der Senioren-Union

In der vom Frankfurter Senioren-Unions-Vorsitzenden Christof Warnke geleiteten Versammlung wurden als Beisitzer gewählt: Winfried Adams (Vogelsberg), Johannes Arnold (Fulda), Christel Haas (Lahn-Dill), Anita Krüger (Werra-Meißner), Helmut Kuhn (Main-Kinzig), Ute Mehnert (Marburg-Biedenkopf), Leonie Munsch-Ventura (Rheingau-Taunus), Alois Oehling (Hochtaunus), Josef Olbrich (Offenbach-Land), Oskar Pfreundschuh (Frankfurt), Rudolf Schwermer (Odenwald), Herbert Wellenberg (Wetterau).  Als Ehrengäste zur 21. Landesdelegiertenversammlung waren der hessische Minister für Arbeit, Familie und Gesundheit, Jürgen Banzer, Landtagspräsident Norbert Kartmann, der Oberbürgermeister von Fulda, Gerhard Möller, die stellvertretende Bundesvorsitzende der Senioren-Union, Helga Hammer sowie der Ehrenvorsitzende der Senioren-Union Thüringen, Gerhard Richter, anwesend.  Staatsminister Banzer wies in seiner Rede darauf hin, dass die Politik angesichts des demographischen Wandels vor wichtigen Aufgaben stehe. Zunächst müsse die Gesellschaft eine positive Einstellung zum Alter zu finden. "Eine Gesellschaft, die alles unternimmt, um alt zu werden, muss auch mit dem angestrebten Zustand zufrieden sein", betonte Banzer. Auch setzte er sich für flexiblere Altersgrenzen in Berufen und Ehrenämtern ein und würdigte die große Zahl Pflege, die von Angehörigen zuhause geleistet wird. Wichtig sei es, dass der Mensch im Mittelpunkt der Seniorenpolitik und älteren Menschen solange es gehe ein selbstbestimmtes Leben ermöglicht werde. Die Senioren-Union rief Banzer auf,  sich weiterhin so engagiert politisch zu betätigen: "Es gibt keine Altersgrenzen für die politische Betätigung", so Banzer. "Die Politik kann auf die Erfahrung der Senioren nicht verzichten."  In seinem Rechenschaftsbericht betonte Landesvorsitzender Alfons Gerling, es sei wiederum gelungen, die Senioren-Union Hessen programmatisch und organisatorisch zu stärken. Das Interesse an der Senioren-Union sei gewachsen, was auch an der gegen den Trend ansteigenden Mitgliederzahl deutlich werde. Insbesondere erwähnte Gerling die Großveranstaltung zum "Tag der Hessischen Senioren-Union", zu dem im vergangenen Jahr über 800 Gäste nach Stadtallendorf zur Veranstaltung mit dem ehemaligen Bundesminister Norbert Blüm und Ministerpräsident Roland Koch kamen. In ihrer inhaltlichen Arbeit habe sich die Senioren-Union unter anderem für die Rentengarantie der Bundesregierung eingesetzt und die von Bundesfamilienministerin Kristina Schröder angeregte Familien-Pflegezeit befürwortet. Zudem habe man die erfolgreiche Seniorenpolitik der Hessischen Landesregierung unterstützt und mit eigenen Initiativen begleitet.   Auch in den kommenden Jahren werde sich die Senioren-Union Hessen weiter mit Themen wie altersgerechten Wohnformen, dem Ausbau des Pflegeangebots sowie Maßnahmen gegen Altersdiskriminierung und Altersarmut beschäftigen. Auch die Kommunalwahl 2011 stehe bereits jetzt im Blickpunkt, wobei die Senioren-Union darauf achten werde, bei der Auswahl der Kandidaten und der Ausarbeitung der Programme angemessen beteiligt zu sein. "Die Senioren-Union Hessen hat im vergangenen Jahr eine positive Entwicklung genommen. Sie ist eine starke Gemeinschaft und ein verlässlicher Partner der älteren Generation", betonte Gerling. "Diesen Weg werden wir in den nächsten Jahren konsequent weiterverfolgen."

Bei der 21. Landesdelegiertenversammlung der Senioren-Union Hessen wurde der Frankfurter CDU-Landtagsabgeordnete Alfons Gerling mit 96,3 Prozent für weitere zwei Jahre an die Spitze der Landesvereinigung gewählt. Als stellvertretende Vorsitzende wählte die Versammlung Doralies Schrader (Kassel), Dr. Gerhard Schier (Main-Kinzig) sowie Gerhard O. Pfeffermann (Darmstadt-Stadt). Als Schatzmeister wurden Jürgen Kretschmer (Limburg-Weilburg) und als Schriftführer Friedrich Serwe (Offenbach-Stadt) in ihren Ämtern bestätigt.