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Landesmittelstandstag der MIT Hessen
Peter Beuth: "Keine Staatsknete für marode Unternehmen!"

Er lobte ausdrücklich die deutsche Praxis, durch die Erschütterungen der Finanzmärkte in Not geratene Unternehmen bei positiver Fortführungsprognose nur mit Bürgschaften zu unterstützen. "Es darf keine Staatsknete für marode Unternehmen geben! Egal wie groß sie sind." stellte Beuth klar. Hessen verstehe sein Geschäft in der Mittelstandsförderung. Den Erfolg der durch das Land Hessen gegebenen Bürgschaften könne man daran ablesen, dass in den letzten fünf Jahren die Ausfallquote immer lediglich zwischen 0,42 und 2,46 Prozent des Gesamtbestandes gelegen habe. Auf diese Weise habe man viele hundert Unternehmen in Hessen unterstützen können. Insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen hätten von den Hilfen in Höhe von insgesamt circa 750 Millionen Euro in diesem Zeitraum profitiert.  Trotz erfolgreicher Geschäftsmodelle wären einige Unternehmen ansonsten wegen kurzfristiger Liquiditätsengpässe gescheitert. "Auch in der Wirtschaftskrise dürfen nur Bürgschaften gegeben werden, wenn man von einer erfolgreichen Zukunft des gestützten Unternehmens ausgehen kann", stellte Beuth aber klar. In der Krise zeige sich die Stärke der Sozialen Marktwirtschaft. Zu ihr zähle die soziale Verantwortung, zum Beispiel Arbeitsplätze zu sichern. Mit der hessischen Förderpolitik werde die  Eigenverantwortung  der Unternehmen gleichwohl deutlich. "Die Soziale Marktwirtschaft ist Voraussetzung unseres Wohlstands  und Teil der Lösung, nicht Teil des Problems", so Beuth abschließend.

Ein Plädoyer für das Erfolgsmodell Soziale Marktwirtschaft hielt der Generalsekretär der CDU Hessen, Peter Beuth, auf dem Landesmittelstandstag der MIT in Gießen-Kleinlinden. "Soziale Marktwirtschaft bedeutet eine Verbindung von Freiheit und Verantwortung, deren Aktualität gerade heute in Zeiten der Krise offenkundig wird", erklärte Beuth.