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Im Interview mit der BILD am Sonntag
Roland Koch: Schluss mit dem Gerede über Insolvenz von Opel!

Schäuble und Guttenberg hatten nach Agenturberichten im Zusammenhang mit Opel auch von Insolvenz gesprochen. Koch: "Gerade das Bundeswirtschaftsministerium muss alles daransetzen, Lösungen zu finden und Hoffnung zu verbreiten, statt durch unverantwortliche öffentliche Äußerungen einen Niedergang herbeizureden." Der hessische Ministerpräsident sieht vielmehr Hoffnung für Opel: "Es gibt durchaus private Investoren, die über einen Einstieg bei Opel nachdenken." Im Mittelpunkt, so CDU-Vize Koch, müsse jetzt das Schicksal der Menschen stehen: "Bundeskanzlerin Angela Merkel hat ganz einfach recht: Wir sind es 25 000 Mitarbeitern mit ihren Familien, deren Schicksal auf dem Spiel steht, schlicht schuldig, alles Verantwortbare zu prüfen." Von MARTIN S. LAMBECK

Der hessische Ministerpräsident Roland Koch (CDU) hat im Zusammenhang mit Opel scharf Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble (CDU) und Bundeswirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) kritisiert. Koch sagte BILD am SONNTAG: "Ich fordere dringend dazu auf, das Gerede über eine mögliche Opel-Insolvenz schleunigst einzustellen. Wer ständig darüber schwadroniert, zerstört das Vertrauen von Kunden und Lieferanten und redet eine Insolvenz herbei. Politik hat kein Recht, zu einem solchen Teufelskreis beizutragen."