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SPD-Äußerungen zum Ausbau des Frankfurter Flughafens
Michael Boddenberg: „Schäfer-Gümbels Ypsilanti-Kurs gefährdet weiterhin den Ausbau des Frankfurter Flughafens und tausende von Arbeitsplätzen!“

„Es ist schlimm, dass die hessischen Sozialdemokraten weiterhin an den Positionen des vorgelegten rot-grünen Koalitionsvertrages festhalten. Dadurch würde der Ausbau um mehrere Jahre verzögert und die internationale Wettbewerbsfähigkeit einer gesamten Region gefährdet. Wer dies wie der SPD-Spitzenkandidat ignoriert, blockiert in wirtschaftlich schwieriger Zeit Investitionen in den Jobmotor Flughafen", stellte Boddenberg klar.   Das von der Ypsilanti-SPD so genannte Ergänzungsverfahren sei offensichtlich immer noch nicht vom Tisch und sei in Wahrheit ein Ersetzungsverfahren und ziehe ein neues Planfeststellungsverfahren mit allen Konsequenzen nach sich, da eine Änderung der flugbetrieblichen Regelungen das Gesamtgefüge der Abwägungen beträfe, erläuterte Boddenberg. „Wenn dieses Projekt scheitert, bedeutet das, kein Nachtflugverbot - also keine Lärmreduzierung – und die Verhinderung von 40.000 Arbeitsplätzen für die Menschen in der Region Rhein-Main. Das wäre eine Katastrophe für unser Bundesland“, betonte der CDU-Politiker.   Boddenberg unterstrich, dass der Planfeststellungsbeschluss von Wirtschaftsminister Dr. Alois Rhiel der klaren Beschlusslage des Hessischen Landtags zum Mediationsergebnis nachgekommen sei. So werde es für die neue Landebahn ein Flugverbot in der Zeit von 23 und fünf Uhr geben. Auf dem bisherigen Bahnsystem wird es ein Nachtflugverbot geben mit lediglich einer begrenzten Ausnahme von höchsten 17 Flugbewegungen, die notwendig seien, damit Rechtssicherheit herrsche. Dies dürfe weder behindert, noch verzögert werden, sagte Boddenberg abschließend.  

Mit seinen heutigen Äußerungen hält der SPD-Spitzenkandidat Thorsten Schäfer-Gümbel offensichtlich an seiner Forderung nach einem Ergänzungsverfahren fest, stellte der wirtschaftspolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Michael Boddenberg, fest. "Die SPD gefährdet damit weiterhin den Ausbau des Frankfurter Flughafens und nimmt billigend in Kauf, dass dadurch tausende neue Arbeitsplätze verhindert werden", kritisierte Boddenberg. Er bedauere es, dass die SPD weiterhin am "Ypsilanti-Kurs" festhalte.