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Äußerungen von Franz Müntefering
Michael Boddenberg: "Müntefering führt die Wähler an der Nase herum"

"Der Lafontaine im Saarland ist der gleiche unberechenbare Linkspopulist wie der Lafontaine in Berlin. Warum sollen die Wähler der SPD glauben, dass ein Bündnis im Saarland oder in Hessen für Müntefering sinnvoll erscheint, aber nicht in Berlin?" wunderte sich Boddenberg. Zudem führe Müntefering die Wähler an der Nase herum, was die Zusammenarbeit von SPD und Linkspartei auf Bundesebene anbelange. Boddenberg verwies auf die SPD-Kandidatin für das Amt des Bundespräsidenten, Gesine Schwan, die offensiv um die Stimmen der Linkspartei werbe. "Die unheilvolle Zusammenarbeit zwischen SPD und Linkspartei, die die Ypsilanti-SPD in Hessen in ein Debakel geführt hat, wird bereits im Bund praktiziert. Wenn Müntefering etwas anderes behauptet oder für die Bundestagswahl verspricht, ist das eine große Wählertäuschung. Müntefering führt die Wähler an der Nase herum", sagte Boddenberg. Er riet dem SPD-Vorsitzenden, endlich seinen Einfluss auf die hessische SPD geltend zu machen und dort auf einer klaren Abgrenzung zur in weiten Teilen extremistischen Linkspartei zu bestehen. Andernfalls, so Boddenberg, werde auch Münteferings Glaubwürdigkeit massiven Schaden erleiden.  

Mit "Erstaunen" hat der Generalsekretär der CDU Hessen, Michael Boddenberg, auf die heute in einer dpa-Meldung vorab veröffentlichten Äußerungen des SPD-Chefs Franz Müntefering in der morgigen "Beckmann"-Sendung und im Magazin "Stern" reagiert. Müntefering hatte sich dort entgegen früherer Aussagen für rot-rote Bündnisse auf Landesebene ausgesprochen, aber ein Bündnis mit den Linken auf Bundesebene ausgeschlossen.