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Problemlösung Kali+Salz
Elisabeth Apel: K+S Laugenleitung: Für Arbeitsplätze und Umwelt müssen umgehend konkrete und dauerhafte Entsorgungsstrategien angegangen werden

Angesichts der Tatsache, dass in nur wenigen Jahren die unterirdischen Aufnahmekapazitäten für Kalilauge in der gesamten Werraregion erschöpft seien und die Salzeinleitung in die Flüsse gesenkt werden müsse, sei das Unternehmen gefordert, unverzüglich alle Möglichkeiten zur technischen Aufbereitung der circa 20 Millionen m³ salzhaltiger Abwässer pro Jahr zu prüfen. Jede weitere Verzögerung gefährde massiv die Kaliarbeitsplätze und sei nicht hinzunehmen. "Die vorhandenen Rohstoffe sichern noch für mindestens 40 Jahre die Kaliarbeitsplätze. Es wäre nicht nachvollziehbar, wenn wegen fehlender Entsorgungsstrategien des Unternehmens alle Arbeitsplätze in Neuhof, Philippsthal, Heringen und Unterbreizbach bereits in zwölf Jahren vernichtet würden. Ökonomie und Ökologie schließen sich auch im Kalibergbau nicht aus, beides ist möglich, wirtschaftlich vertretbar und alternativlos", erklärte Apel. Die CDU-Politikerin forderte an einer Stelle in der Werraregion sämtliche Produktions- und Haldenwässer zusammenzuführen und mittels einer technischen Aufbereitungsanlage daraus unbelastetes Wasser und vermarktungsfähige Salze zu produzieren. "Seit Jahrzehnten arbeiten solche Anlagen weltweit mit großem Erfolg und es ist nicht ersichtlich, weshalb diese innovativen Verfahren bei uns nicht funktionieren sollten. Ich begrüße daher ausdrücklich die Position der Ministerpräsidenten aus Hessen und Thüringen, Roland Koch und Dieter Althaus, die anlässlich der gemeinsamen Kabinettsitzung eine solche Lösung favorisieren", machte die CDU-Politikerin deutlich. Für K+S ließe sich mit solchen Konzepten zusätzliche Umweltkompetenz erreichen, die neue Arbeitsplätze schaffe, bestehende erhalte und neue, vermarktungsfähige Produkte am Weltmarkt etabliere. Auch für die umweltge­rechte und kostengünstige Versorgung der Wasseraufbereitungsanlage mit Energie existierten in der Werra-Region ausgezeichnete Voraussetzungen, unterstrich Apel. "Nun gilt es, keine Zeit mehr zu verlieren, will man nicht die wirtschaftliche Entwicklung einer ganzen Region aufs Spiel setzen."  

"Um die 6.000 Kaliarbeitsplätze in Hessen und Thüringen nicht zu gefährden und dauerhafte Entsorgungslösungen für das Problem der salzhaltigen Abwässer aus dem Kalibergbau zu realisieren, müssen umgehend konkrete, tragfähige Konzepte seitens des Unternehmens angegangen werden", forderte die umweltpolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion, Elisabeth Apel.