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Energiepolitik
Michael Boddenberg: "SPD muss endlich Scheuklappen abnehmen!" Die Debatte über einen zukünftigen Energiemix muss offen sein

Zwischenzeitlich habe der globale Wettlauf um knappe Energieressourcen nicht zuletzt auch durch die wirtschaftliche Entwicklung in China und Indien enorm an Dramatik gewonnen. Ein Land wie Deutschland, mit einer hohen Importabhängigkeit an Energieträgern könne es sich nicht leisten, diese Verfügbarkeit durch ideologisch motivierte Entscheidungen weiter einzuschränken und größere Abhängigkeiten zu provozieren. Ebenfalls zeichne sich ab, dass Deutschland sein CO2-Reduktionsziel aus dem Kyoto-Protokoll wahrscheinlich verfehlen werde und darüber hinaus der weltweite Kohlendioxidausstoß im vergangenen Jahr sogar um 2,5 Prozent angestiegen sei. „Da der Grundlastbereich der Stromversorgung von erneuerbaren Energien kaum abgedeckt werden kann, wird das Abschalten aller Kernkraftwerke in Deutschland zu zusätzlichen CO2-Emissionen von jährlich 112 Millionen Tonnen führen, selbst wenn diese durch modernste Kraftwerkstypen ersetzt werden. Dies macht sämtliche bisherigen Erfolge im Klimaschutz zunichte“, erläuterte Boddenberg. „Angesichts der CO2-Problematik muss vorrangig die Frage beantwortet werden, wie sich Kernenergie und die erneuerbaren Energien gegenseitig ergänzen können. Nur so kann der Einsatz von Gas oder Kohle, der für den CO2-Ausstoß verantwortlich ist, zurückgedrängt werden“, so der CDU-Generalsekretär. Die Lösung könne daher nur in einer ökonomisch und ökologisch ausgewogenen Mischung aller zur Verfügung stehenden Energieträger liegen. „Jeder Energieträger besitzt seine spezifischen Vor- und Nachteile im Strom-, Kraftstoff- und Wärmesektor. Daher müssen sie sich sinnvoll ergänzen, um die gleichberechtigten energiewirtschaftlichen Ziele von Versorgungssicherheit, Wirtschaftlichkeit und Umweltverträglichkeit zu erfüllen“, sagte Boddenberg abschließend.

„Die Debatte über die zukünftige Energieversorgung muss im Sinne der Bürgerinnen und Bürger ideologiefrei und ergebnisoffen geführt werden. Die SPD muss endlich die Scheuklappen abnehmen“, erklärte der Generalsekretär der hessischen CDU, Michael Boddenberg, zu den jüngsten Äußerungen der SPD-Landesvorsitzenden Andrea Ypsilanti. „Es scheint, als seien die energiepolitischen Vorstellungen der hessischen SPD eher von Bekenntnissen geprägt, als von Kenntnissen“, stellte Boddenberg fest. „Innerhalb der letzten sechs Jahre seit dem rot-grünen Ausstiegsbeschluss aus der Nutzung der Kernenergie haben sich die globalen Energiefragen grundlegend geändert“, erläuterte der CDU-Politiker.