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Wahl der SPD-Vorsitzenden
ACDL: "Rückwärtsgewandte schulpolitische Vorstellungen" SPD-Frontfrau fordert die Einheitsschule in Hessen

Schon in den siebziger und achtziger Jahren habe die Hessen-SPD mit ihrer Politik der Einheitsschule massiv Schiffbruch erlitten und ganzen Schülergenerationen mit ihrer ideologisierten Bildungspolitik geschadet. Ergebnisse wie das seinerzeit allseits bespöttelte „Hessenabitur“ und hintere Plätze in bildungspolitischen Vergleichen mit anderen Bundesländern seien leidvolle Erfahrungen der damaligen SPD-Schulpolitik. Wenn Frau Ypsilanti nun die Einheitsschule wieder fröhliche Urständ feiern lassen wolle, gebiete es die Vernunft, ihr Einhalt zu gebieten. Die Schulpolitik der hessischen CDU habe in den letzten Jahren dazu geführt, dass sich die Leistungen hessischer Schulen aller Schulformen kontinuierlich positiv entwickelt hätten. Abschlussprüfungen, Zentralabitur, schulformbezogene Lehrpläne und die Beseitigung von Unterrichtsausfall hätten in Hessen eine deutliche schulpolitische Wende zum Besseren bewirkt. Diesen Weg gelte es konsequent fortzusetzen, anstatt mit Schulexperimenten und Einheitsschulvorstellungen ein erneutes sozialdemokratisches Bildungschaos einleiten zu wollen. Aus Sicht hessischer Lehrer und der ACDL bleibe zu hoffen, dass auch die in der SPD nicht unumstrittene Ypsilanti kein Mandat für das von ihr angestrebte Amt des Ministerpräsidenten erhalte, stellte der ACDL-Landesvorsitzende abschließend fest.

„Die Wahl Andrea Ypsilantis zur Vorsitzenden der SPD-Fraktion im hessischen Landtag kommt einem bildungspolitischen Offenbarungseid der hessischen Sozialdemokratie gleich." Mit diesem Statement reagierte der Landesvorsitzende der „Arbeitsgemeinschaft Christlich Demokratischer Lehrer“ (ACDL), Gerrit Ulmke (Herborn), auf die Wahl von Ypsilanti zur neuen Fraktionschefin der SPD im Hessischen Landtag. „Die rückwärtsgewandten schulpolitischen Vorstellungen der neuen hessischen SPD-Spitzenfrau sind und werden von den betroffenen Eltern, Lehrern und Schülern sicherlich einer angemessenen kritischen Würdigung unterzogen“, übte Gerrit Ulmke scharfe Kritik an den jüngsten Äußerungen der neuen SPD-Frontfrau in Sachen Schule. Wer wie sie unverhohlen der Einheitsschule und damit einer Abschaffung von Gymnasien und Realschulen in Hessen das Wort rede, sei auf einem bildungspolitischen Holzweg.