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Demonstration gegen Laufzeitverlängerung Biblis
Michael Boddenberg: „Demonstration von Unkenntnis und Ignoranz – Grüne und BUND müssen energiepolitische Scheuklappen abnehmen“ Auch Internationale Energieagentur hat Kernkraft Schlüsselrolle zugewiesen

Der CDU-Politiker erinnerte an die jüngste Forderung der zur OECD gehörenden Internationalen Energieagentur (IEA). Diese hatte diese Woche angemahnt, den Atomausstieg zu überdenken. Die CDU Hessen sehe sich in ihrer Linie durch den IEA-Chefökonom Fatih Birol bestätigt, der der Kernkraft eine Schlüsselrolle zuweist, um Versorgungssicherheit und Klimaschutz zu gewährleisten. „Das entspricht exakt der von uns geforderten Energiepolitik, der sich die hessischen Grünen wie auch die hessische SPD-Landesvorsitzende ideologisch verblendet widersetzen ohne Antworten auf die drängendsten Fragen geben zu können", stellte Boddenberg klar.    „Die regenerativen Energien, auf die BUND, BBU und SPD verweisen, sind nicht im Stande, in der hessischen Stromerzeugung den Anteil der Kernenergie von 60 Prozent kurz- und mittelfristig zu ersetzen. Auf diese Problematik haben die heute Demonstrierenden keine Antwort“, so Boddenberg. Bei dem von Rot-Grün propagierten vorzeitigen und unüberlegten Ausstieg aus der Kernenergie würden bis zum Jahr 2015 alleine in Hessen zusätzliche CO2-Emissionen von bis zu 18 Millionen Tonnen pro Jahr erfolgen. „Wir wissen, dass ein ausgewogener Energiemix auf absehbare Zeit die einzig realistische Lösung ist. Und dazu gehört nun einmal auch die Kernenergie, die in diesem Mix einen festen Platz hat“, stellte der Wirtschaftspolitiker klar. Dabei müssten die gleichberechtigten Ziele von Versorgungssicherheit, Wirtschaftlichkeit und Umweltverträglichkeit erfüllt werden.

Der Generalsekretär der CDU Hessen, Michael Boddenberg, sagte am Samstag das einzige, was heute in Biblis demonstriert werde, sei Ignoranz und Unwissenheit um energiepolitische Fakten und Zusammenhänge. „Alle, die heute gegen eine Laufzeitverlängerung des Kraftwerks Biblis demonstriert haben, können keine Antwort auf die Frage geben, wo nach dem endgültigen Abschalten der Blöcke kostengünstiger, sicherer und umweltverträglicher Strom denn herkommen soll“, stellte Boddenberg klar. „60 Prozent des hessischen Stroms werden in Biblis produziert“, erklärte der CDU-Generalsekretär. Um dies aufzufangen, würden künftig Kraftwerke zur Stromerzeugung eingesetzt, die mit dem Verbrauch fossiler Brennstoffe zu erheblichen zusätzlichen CO2-Emissionen beitragen würden. Dass dies ausgerechnet die Öko-Parteien ignorierten sei bemerkenswert. Dabei stellte Boddenberg deutlich heraus, dass Sicherheit nicht verhandelbar und immer erste Voraussetzung für die Nutzung von Kernkraft sei. In diesem Zeichen stünden die derzeit laufenden Überprüfungen der Blöcke.