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„Internationaler Tag der älteren Menschen“ am 01. Oktober
Senioren-Union Hessen: Generationengerechtigkeit und gesellschaftlicher Dialog sind zentrale Herausforderungen der Zukunft

Aber nicht nur im Ehrenamt sei die Motivation und Einsatzbereitschaft älterer Menschen vorbildlich. Auch die Wirtschaft müsse erkennen, dass die Fähigkeiten und Erfahrungen älterer Menschen wichtige Ressourcen sind, die es zu nutzen gelte. „Es kann nicht sein, dass 41% der Betriebe in Deutschland keine Arbeitnehmer mehr über 50 Jahren beschäftigen", so Gerling. „Dies ist eine Verschwendung an Kompetenz, die wir uns einfach nicht leisten können.“    Generationengerechtigkeit und gesellschaftlicher Dialog seien angesichts des demographischen Wandels die zentralen Herausforderungen der Zukunft. Im Jahr 2050 werde jeder dritte Deutsche über 60 Jahre alt und nur jeder sechste jünger als 20 Jahre sein, bereits jetzt seien über 15 Millionen Menschen älter als 60 Jahre, davon rund 3,6 Millionen über 80 Jahre.  „Die Veränderung der Altersstruktur unserer Gesellschaft verlangt von uns allen ein Umdenken“, so Gerling. „Wir müssen uns auf diesen Wandel einstellen, sei es im Gesundheits- und Pflegewesen, im Wohnungsbau oder auch im Wirtschaftsleben.“ Dabei wollten Senioren diese Zukunftsaufgaben nicht im Konflikt und gegen die Interessen jüngerer Menschen angehen, sondern ihren Beitrag zum gemeinsamen Dialog zwischen Jung und Alt beitragen, sagte Gerling abschließend.  

Anlässlich des „Internationalen Tages der älteren Menschen“ am 1. Oktober rief der Landesvorsitzende der Senioren Union Hessen, Alfons Gerling, zu einer positiveren Bewertung des Alters auf. „Eine höhere Lebenserwartung ist ein Gewinn für den einzelnen Menschen, aber auch ein Gewinn für unsere Gesellschaft“, sagte Gerling. „Viele Senioren sind weiterhin aktiv und engagieren sich in Vereinen, Verbänden oder in der Politik. Mit dieser ehrenamtlichen Arbeit leisten sie einen wertvollen Beitrag für die Allgemeinheit, ohne den mancher Bereich der Gesellschaft gar nicht mehr funktionieren würde.“ Leider sei im Gegensatz dazu das Altersbild vieler Menschen klischeehaft und undifferenziert. Ältere Menschen würden oftmals als Last oder Bedrohung angesehen. „Wir wenden uns gegen ein solch einseitig negatives Bild des Alters, das dem gesellschaftlichen Engagement und der Vielfalt des Lebens im Alter nicht gerecht wird“, betonte Gerling.