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Ministerpräsident Koch zu Opel-Bürgschaften
„Die Automobilindustrie ist eine der Wohlstandsquellen Deutschlands. Mit ihr müssen wir sorgsam umgehen“

Hessische Landesregierung kann Situation nicht alleine beherrschen Mit Bürgschaften von bis zu 500 Millionen Euro will das Land Hessen Opel und die Zulieferer unterstützen. Roland Koch betonte aber: „Opel ist eine Situation, die eine Landesregierung nicht alleine beherrschen kann und will.“ Die Branche hat mit der insgesamt schwachen Konjunktur zu kämpfen und zusätzlich bekommt Opel die massiven Probleme seiner Konzernmutter General Motors (GM) zu spüren. „Die Automobilindustrie, über die wir da reden, ist kein Dinosaurier, ist keine Industrie, die auf dem letzten Loch pfeift und irgendwann vom Markt verschwinden wird“, so Koch. Sie sei eine der Wohlstandsquellen Deutschlands, mit der „wir sorgsam umgehen“ müssten, mahnte der Ministerpräsident. Aufteilung der Staatshilfe zwischen Bund und Ländern weiter offen Wer die Lasten für die Milliarden-Bürgschaft übernimmt, ist allerdings weiter offen. Über deren Aufteilung werde voraussichtlich erst kurz vor einem endgültigen Beschluss entschieden, hieß es am Dienstag aus Berlin. Die Bundesregierung will sich bis Weihnachten Zeit lassen. „Alle Beteiligten ziehen an einem Strang“, sagte Hessens Finanzstaatssekretär Walter Arnold nach den Gesprächen im Bundesfinanzministerium. Es werde alles daran gesetzt, die Arbeitsplätze in Rüsselsheim und an den anderen Opel-Standorten zu sichern.

„Warum sollen sehr fleißige, sehr gut ausgebildete und sehr erfolgreiche Arbeitnehmer in Deutschland, die in den letzten Jahren viele gute Ideen hatten und viele Opfer gebracht haben, ihren Job verlieren, nur weil auf dem amerikanischen Kontinent die Automobilindustrie ein Problem hat?“, erklärte Ministerpräsident Roland Koch in einem Gespräch mit dem Radiosender hr1.