Herzlich Willkommen
bei der CDU Hessen
Beck Sommerinterview
Michael Boddenberg: „Zusammenarbeit mit der Linken wird nicht auf Hessen beschränkt sein – Beck muss endlich Klartext reden“

Es sei „völlig unglaubwürdig", nach dem Wortbruch Ypsilantis auf Bundesebene eine Zusammenarbeit mit den Linken nach der Bundestagwahl auszuschließen, diese aber auf Landesebene zulassen zu wollen. Noch im Januar habe Beck zu Warnungen der CDU vor einer Zusammenarbeit der SPD mit der Linken in Hessen erklärt: „Wer ein solches Spiel versucht, ist entweder geschichtslos oder hemmungslos. Pfui Teufel". „Was wir hier erleben, ist nichts anderes, als die Vorbereitung eines neuen, gigantischen Wortbruchs, jetzt sogar auf Bundesebene der SPD", stellte der CDU-Generalsekretär fest. Daher wundere ihn nicht, dass es Stimmen innerhalb der Landes-SPD gebe, den Parteitag vom 13. September auf einen Zeitpunkt nach der bayrischen Landtagswahl zu verschieben. Wenn das geschehe, werde den Wählerinnen und Wählern wieder vor einer Wahl mit bundespolitischer Signalwirkung Klartext vorenthalten. „Eine Zusammenarbeit der SPD mit der Linken wird nicht auf Hessen beschränkt bleiben", so Boddenberg.

„Als unverantwortlichen Schlingerkurs“, bezeichnete der Generalsekretär der CDU Hessen, Michael Boddenberg, Aussagen des SPD-Bundesvorsitzenden Beck, nach denen er jetzt doch wieder die Entscheidung über die Zusammenarbeit mit der Linkspartei den Landesverbänden überlassen wolle. „Die Führungslosigkeit der SPD ist schon erschreckend“, erklärte der CDU-Politiker. Man könne nicht auf Bundesebene erklären, dass mit den Linken nichts ginge, und auf Landesebene freie Hand in der Frage der Zusammenarbeit lassen. „Wenn Beck jetzt den Menschen glauben machen möchte, dass zwischen den Linken auf Bundes- und Landebene ein Unterschied besteht, dann macht er sich und jedem SPD-Anhänger etwas vor“, so Boddenberg.