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Nachruf
CDU Hessen trauert um Otto Zink

Otto Zink erlernte bei der Adam Opel AG den Beruf des Werkzeugmachers. Nach Reichsarbeitsdienst, Kriegsdienst und Gefangenschaft arbeitete er erneut bei der Adam Opel AG, zunächst als Werkzeugmacher und dann als technischer Angestellter. Schon in jungen Jahren engagierte er sich für seine Arbeitskollegen, zunächst als Jugendvertreter und dann von 1951 bis 1961 als Mitglied des Betriebsrates sowie ab 1953 des Betriebsausschusses. Dem Aufsichtsrat des Unternehmens gehörte er ab Mai 1965 an. Otto Zink tat 1951 in die Junge Union und 1953 in die CDU ein. Von 1967 bis 1992 war er stellvertretender Landesvorsitzender der CDU Hessen. Daneben führte er von 1961 bis 1985 die Christlich-Demokratische Arbeitnehmerschaft Hessen (CDA) und gehörte seit 1991 dem CDA-Bundesvorstand als Ehrenvorstandsmitglied an. Otto Zink war von 1956 bis 1981 Stadtverordneter in Rüsselsheim. Dem Hessischen Landtag gehörte er von 1962 bis zu seinem Wechsel in den Deutschen Bundestag im Jahr 1965 an. Im Bundestag wirkte er von 1965 bis 1990. Im Bundestag war er zeitweise stellvertretender Vorsitzender des Bundestagsausschusses für Arbeit und Sozialordnung und Vorsitzender der Arbeitnehmergruppe der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Otto Zink wurde mit der höchsten Auszeichnung des Landes Hessen, der Wilhelm-Leuschner-Medaille ausgezeichnet und war Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes.

Die CDU Hessen nimmt Abschied von Otto Zink, der am vergangenen Freitag im Alter von 82 Jahren in Rüsselsheim verstarb. Der Vorsitzende der CDU Hessen, Ministerpräsident Roland Koch, erklärte zum Tod von Otto Zink: "Otto Zink war ein herausragender Vertreter der Interessen der Arbeitnehmer in der Union. Über Jahrzehnte stellte er seinen Sachverstand und seine persönlichen Erfahrungen aus der Betriebsratsarbeit zur Verfügung. Wir verlieren mit ihm nicht nur einen Politiker, der weit über Hessen hinaus gewirkt hat, sondern auch einen Freund und verlässlichen Weggefährten."