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100. Landesparteitag der CDU Hessen
Michael Boddenberg: "Wir stellen uns der Verantwortung für Hessen!"

Wir werden die politische Arbeit für die nächsten Jahre besprechen, unsere Position bestimmen und an unserer inhaltlichen Ausrichtung für die Zukunft arbeiten. Dabei werden wir – wie in den vergangenen Jahren schon in der Familienpolitik – Veränderungen dort anstoßen, wo diese durch eine sich verändernde Gesellschaft notwendig sind. Wir werden dabei selbstverständlich in der bewährten Art Kurs halten und unseren Grundsätzen treu bleiben", kündigte Boddenberg an. "Gerade die vergangenen Wochen, in denen auf allen Ebenen mit der Partei geredet und diskutiert worden ist, haben sehr deutlich gezeigt, dass eine unserer Stärken unsere große Geschlossenheit ist. Wir haben gemeinsam eine Standortbestimmung vorgenommen, indem wir mit allen offen geredet und vor allen Dingen zugehört haben. Aus diesen Gesprächen heraus hat die Partei eine neue Gestaltungskraft entwickelt", so Boddenberg. Auf drei großen Regionalkonferenzen seien die CDU-Bezirksverbände mit dem Landesvorsitzenden, Ministerpräsident Roland Koch, und allen anderen führenden CDU-Politikern zusammengekommen. Dabei ist "ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen" diskutiert worden. "Wir haben intensiv über notwendige Veränderungen von Positionen in der Sachpolitik gesprochen, die nicht zuletzt aufgrund der unklaren Mehrheitsverhältnisse im Hessischen Landtag jetzt notwendig sind. Dies ist, zumal nach einem von allen Seiten sehr zugespitzten Wahlkampf, für uns ein nicht ganz einfacher Prozess. Wenn wir eine Regierungsmehrheit erreichen wollen - und das ist unser Ziel - müssen wir uns bewegen. Das gilt aber auch für alle anderen demokratischen Parteien. Das heißt aber nicht, dass wir unsere Grundsätze und Prinzipien aufgeben. Da gibt es klare Grenzen, aber es ist unsere gemeinsame Aufgabe, auszuloten, was möglich ist", erläuterte der CDU-Politiker. Boddenberg betonte, dass auch in der Familienpolitik in Hessen in den vergangenen Jahren neue Wege eingeschlagen wurden, die notwendig waren. "Wir haben es geschafft, in der Familienpolitik einer sich verändernden Gesellschaft Rechnung zu tragen, indem wir zunehmend eine echte Wahlfreiheit zwischen Familie und Beruf eröffnet haben. Das ist ein riesiger Fortschritt, aber wir haben als CDU dabei nie Ehe und Familie als höchsten und vom Grundgesetz geschützten Wert aufgegeben." Das sei das Leitbild, das für alle anderen Schritte für die CDU Hessen Geltung habe: "Modern, aber nicht beliebig, sondern grundsatztreu." Vor allem solide Finanzen für Hessen bleiben ein "unumstößliches Ziel". "Der Grundsatz einer nachhaltigen Finanzpolitik mit dem Ziel, ab dem Jahr 2011 keine Neuverschuldung mehr einzugehen, ist für uns eines der wichtigsten Ziele in den nächsten Jahren. Schulden zu Lasten unserer Kinder wird es zukünftig nicht mehr geben", stellte Boddenberg klar. Hier sehe die CDU insbesondere bei den Grünen die Verantwortung, sich von der "ungebremsten Ausgabenwut" der SPD und der Linken zu distanzieren. Der 100. Parteitag sei ein Jubiläum, damit aber zugleich eine "große Verpflichtung": "Wir wollen einen noch intensiveren Dialog mit der eigenen Basis, unseren Anhängern, aber auch mit Menschen aller gesellschaftlichen Gruppen über die Partei hinaus. Wir nehmen die Pflicht, eine neue Gestaltungskraft zu entwickeln, an." Die große Bewerberzahl auf die Positionen für den Landesvorstand der CDU Hessen zeige, dass "Frauen und Männer aus den unterschiedlichsten Berufsgruppen aktiv und engagiert mitgestalten wollen. Das wird der Partei gut tun und ich bin mir sicher, dass wir gut aufgestellt und stark aus diesem Parteitag in die Zukunft schreiten werden".

Als Parteitag, von dem das Signal ausgehen werde, dass die CDU sich der Verantwortung für Hessen stelle, hat der Generalsekretär der CDU Hessen, Michael Boddenberg, heute auf einer Pressekonferenz den für Samstag anstehenden Landesparteitag in Offenbach bezeichnet. "Im Mittelpunkt des Parteitages wird die Wahl des neuen Landesvorstandes stehen, der die Geschicke unserer CDU Hessen in den nächsten beiden Jahren steuern wird. Wir werden uns außerdem mit dem für uns unbefriedigenden Ausgang der Landtagswahl intensiv befassen, da hieraus eine große Verantwortung gegenüber unserer Partei, aber auch gegenüber Hessen resultiert.