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Ministerpräsident Koch zu Gast in der ZDF-Sendung "Berlin direkt"
Roland Koch: "Ich habe keinen Anlass, das Antidiskriminierungsgesetz zu verteidigen."

Zur Mehrwertsteuer:Koch: "Ich denke, der Maßstab bei der Mehrwertsteuererhöhung ist der, ob wir unser Ziel erreichen können, die Haushalte zu konsolidieren und zugleich die Wirtschaft anzukurbeln. Man sollte nicht vergessen, dass dahinter die Strategie steht, jetzt den Konsum anzuheizen - auch damit, dass man die Mehrwertsteuererhöhung erst relativ spät macht - gleichzeitig im nächsten Jahr die Investitionen zu fördern, weil man dort Sonderabschreibungsmöglichkeiten bis zum Jahr 2007 geschaffen hat, und dann eine sehr moderne und attraktive Unternehmenssteuerreform zu machen, die ab dem Jahr 2008 wirkt. Das sind die Kernelemente des Weges zur Wiedergesundung der Wirtschaft, die die Große Koalition sich vorgenommen hat und dieser Weg muss kombiniert werden damit, dass wir das ehrgeizige Ziel erreichen, innerhalb von 17 Monaten zwei Drittel der Staatsverschuldung des Bundes, die er in den letzten Jahren jährlich neu gemacht hat, wegzunehmen, um wieder frische Luft für die Zukunft und für die Gestaltung der Zukunft zu haben. Das sind die Maßstäbe. Alles, was unter diesen Bedingungen möglich ist, um Lohnnebenkosten zu senken, kann gemacht werden. Alles was da nicht möglich ist, geht eben nicht so wie wir es verabredet haben." Zu China:Koch: "China ist eine Herausforderung, ist ein schwieriger Wett-bewerbspartner aber ist zugleich ein gigantischer Markt für deutsche Leistungen, deutsche Industrieprodukte und deshalb glaube ich, wir sollten mit Mut und Entschlossenheit dort hingehen und nicht mit Ängstlichkeit."

Zitate aus der Sendung Zum Antidiskriminierungsgesetz: Koch:"Ich habe keinen Anlass, das Antidiskriminierungsgesetz zu verteidigen. Ich habe mehrfach in den letzten Tagen öffentlich genau das gesagt: Dort liegt für uns die Schmerzgrenze. Würden wir die Chance haben, das ohne die Vorgeschichte der rot-grünen Koalition und damit auch die Festlegung der SPD gestalten zu können, würde mit Sicherheit ein ganz anderes Gesetz dabei herauskommen. Und ganz sicher ist auch richtig: Das ist im Augenblick ein Punkt, der für die CDU kaum noch erträglich ist, wo aber auch gesagt werden muss, wir werden wegen diesem Punkt nicht die Große Koalition sprengen, die eine Mehrheit der Wählerinnen und Wähler in Deutschland gewollt hat – mehr gewollt hat als vielleicht die Parteien das ursprünglich dachten. Es gibt jetzt auch eine gemeinsame Verantwortung, die wesentlichen Fragen der Politik gemeinsam zu erledigen und nicht auf halber Strecke wegen einem sicher sehr schwierigen und auch sehr ärgerlichen Punkt schlapp zu machen."