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Energie
Michael Boddenberg: „Frau Ypsilanti vergisst zum wiederholten Male die Folgen eines vorzeitigen Ausstiegs“

„Es muss uns um eine sichere und preiswerte Stromversorgung gehen. Frau Ypsilanti möchte gerne Glauben machen, dass wir einseitige Befürworter der Kernenergie sind und lässt außen vor, dass wir uns explizit für einen ausgewogenen Energiemix einsetzen", stellte der CDU-Politiker klar. Nach wie vor mangele es sowohl bei der SPD als auch bei den Grünen an einem realistischen und nachhaltigen Konzept, um die Stromerzeugung aus Kernenergie wirtschaftlich und umweltverträglich zu ersetzen.   Da die jeweiligen Energieträger ihre spezifischen Vor- und Nachteile im Hinblick auf Versorgungssicherheit, Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit besitzen, sprach sich Boddenberg für einen ausgewogenen Energiemix aus, in dem sowohl die Kernenergie, als auch die erneuerbaren Energieträger wichtige Funktionen übernehmen. „Dabei wird den erneuerbaren Energien vor allem auf Basis nachwachsender Rohstoffe ohne Zweifel eine steigende Bedeutung zukommen.“ Boddenberg forderte eine realistische Einschätzung dieser Möglichkeiten. Dass die Bestrebungen der CDU-geführten hessischen Landesregierung in diesem Bereich Früchte tragen, zeige die Tatsache, dass die hessische Stromerzeugung aus Wasserkraft, Windenergie, Biomasse und Photovoltaik von rund 750 Gigawattstunden pro Jahr im Jahr 1999 auf heute knapp 1.400 Gigawattstunden pro Jahr heute nahezu um das Doppelte gesteigert werden konnte. Aktuell könne zudem der Stromverbrauch von 420.000 Drei-Personenhaushalten, das seien 15 Prozent aller hessischen Haushalte über erneuerbare Energien sichergestellt werden. „Das zeigt, dass es auch darauf ankommt, Mittel sinnvoll und effektiv einzusetzen, das ist hier geglückt“, stellte Boddenberg für Hessen fest. „Die wieder gewachsene Akzeptanz der Notwendigkeit der Nutzung von Kernenergie in der Bevölkerung spricht für sich und gegen Frau Ypsilanti. Laut einer aktuellen Emnid-Umfrage befürwortet die Mehrheit der Deutschen, 55 Prozent, eine Verlängerung der Restlaufzeiten über das Jahr 2021 hinaus“, betonte Boddenberg und führte weiter aus „die SPD hängt der Zeit und der grünen Klientel hinterher. Die gleiche Umfrage belegt, dass 53 Prozent der SPD-Wähler dafür sind, dass die Kernkraftwerke länger am Netz bleiben. Unter unseren Wählern sind das sogar 75 Prozent.“ Boddenberg verwies weiterhin darauf, dass gerade der durch Kernkraft abgedeckte Grundlastbereich der Stromversorgung durch Windkraft und Photovoltaik wegen der Unstetigkeit nicht abzudecken sei. „Auch Gaskraftwerke sind hierzu angesichts der jüngsten Gasprom-Drohungen, Europa mit weniger Gas zu beliefern, äußerst kritisch zu sehen.“

Der Generalsekretär der hessischen CDU ist den heutigen Äußerungen der SPD-Landesvorsitzenden Andrea Ypsilanti scharf entgegen getreten: „Niemand in der CDU Hessen hat vergessen, was damals in Tschernobyl passiert ist. Aber im Gegensatz zur SPD leben wir im Hier und Heute und blenden nicht einfach Fakten, denen man ins Auge sehen muss, aus“, so Boddenberg. „Es kann nicht sein, dass in einem weltweit einzigartigen Alleingang kerntechnische Anlagen auf weltweit anerkannt hohem Sicherheitsniveau vorsätzlich außer Betrieb genommen werden, ohne dass die entstehende Versorgungslücke unter Wahrung der Klimaschutzziele auch nur ansatzweise gedeckt werden kann“, erklärte Boddenberg. Er verwies darauf dass durch den vorzeitigen Ausstieg aus der Kernenergie bis zum Jahr 2015 zusätzliche CO2-Emissionen von bis zu 18 Millionen Tonnen pro Jahr erfolgen: „Damit werden sämtliche Anstrengungen im Klimaschutz zunichte gemacht!“