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Thomas Mann (EVP-ED/CDU):
"Schlafende Riesen wecken: Kleinunternehmen fördern!"Europaparlament für Bürokratieabbau bei kleinen Betrieben / Steuerbefreiung für Fördermittel / Einbezug in EU-Bildungsprogramm LEONARDO

Viele konkrete Maßnahmen zur Verbesserung des Unternehmensumfeldes müssten in den Mitgliedstaaten getroffen werden. "Das fängt beim Schulunterricht an und geht bis zu den Rechts- und Verwaltungsvorschriften. Paradebeispiele sind Finnlands Grundschulen und die standardisierten Folgeabschätzungen in den Niederlanden, wo ein besonderes Auge auf bürokratische Hindernisse geworfen wird", so Mann. Fördermittel sollten gänzlich von der Unternehmensbesteuerung ausgenommen werden. "Dazu müssen die Kleinbetriebe besser in die Strukturförderung und die Risikokapitalfonds einbezogen werden." Thomas Mann forderte die Stärkung des grenzüberschreitenden Austauschs von Auszubildenden und Beschäftigten. "Das erhöht die Mobilität und schafft die Voraussetzungen für bessere transnationale Zusammenarbeit der Unternehmen. Das LEONARDO-Programm sollte stärker hierfür genutzt werden." Europas Konkurrenzfähigkeit beginne an der Basis. "Wenn wir nicht die kleinen Unternehmen vor Ort stärken, dann bleibt eine Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit der EU eine Illusion. Dazu muss das bürokratische Dickicht gelichtet werden - in Brüssel und vor Ort", sagte der CDU-Europaabgeordnete.

Die Förderung von Kleinunternehmen hat eine zentrale Bedeutung für die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit der Europäischen Union. Das hat heute das Europäische Parlament in seiner Entschließung zur "KMU-Charta" klargestellt. "Die 25 Millionen Kleinunternehmen sind mit ihren 100 Millionen Beschäftigten das Rückgrat der europäischen Volkswirtschaft. Sie stellen mehr als die Hälfte aller Arbeitsplätze. Wir müssen in der Tat den schlafenden Riesen wecken", sagte der CDU-Europaabgeordnete Thomas Mann, stellvertretender Vorsitzender des Ausschusses für Beschäftigung und Soziales.