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Aus dem Europaparlament
Thomas Mann: "Schützt die Sonne vor der EU!"

Die gescheiterten Volksabstimmungen zum Verfassungsvertrag sollten doch deutlich genug gezeigt haben, dass die Bürger erst dann die EU akzeptieren, wenn sie sich mit wesentlichen Problemen befasst! Seit der ersten Lesung zu den optischen Strahlungen sind mehr als 10 Jahre vergangen. Der damalige Text hat mit dem heutigen Vorschlag wenig gemeinsam. Es ist und bleibt abwegig, Arbeitnehmer EU-weit einheitlich schützen zu wollen, zumal das Klima in den verschiedenen Mitgliedstaaten völlig unterschiedlich ist. Aus langjähriger Erfahrung wissen die Beschäftigten selbst, wie sie mit den natürlichen Strahlungen umgehen müssen. Einige vertragen die Sonne bestens, andere überhaupt nicht. Folglich brauchen wir individuelle Lösungen!  Die Haltung des Rates, die von der noch amtierenden deutschen Bundesregierung unterstützt wird, ist auch mit ihrem Neuvorschlag nicht hinnehmbar. Wir CDU/CSU-Europaabgeordnete werden den Gemeinsamen Standpunkt, der Subsidiarität nicht garantiert, konsequenterweise ablehnen.  Schützen wir die Sonne - vor der Regelungswut der EU!"

"Geht es nach Rat und Kommission, müssen Baufirmen in Zukunft ihren Arbeitern, die im Freien tätig sind, Bescheinigungen der UV-Unbedenklichkeit ausstellen und zeitraubende Aktionsprogramme gegen Sonnenbrand umsetzen. Bademeister müssen sich im Freibad fast vermummen. Das Bedienungspersonal in Gartenwirtschaften muss nicht nur Tabletts tragen, sondern offenbar auch Sonnenschirme. Was hier auf 42 Seiten gefordert wird, belastet die Unternehmen, gefährdet die Arbeitsplätze und sorgt in der Öffentlichkeit für blankes Entsetzen - völlig zu Recht! Berichterstatter Öry hat im Beschäftigungsausschuss einen Kompromiss vorgelegt, der eine - wenn auch äußerst knappe - Mehrheit fand. Die Mitgliedstaaten sollen selbst entscheiden, ob und wie sie die "Sonnenschein-Richtlinie" umsetzen. Wir haben damit ein Zeichen für Realismus gesetzt und gegen Bürokratie-Monster!