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Wahlkampfauftakt
Angela Merkel: „Deutschlands Chancen nutzen“Franz Josef Jung engagiert sich für Politikwechsel in Deutschland

  An der Spitze stand der Fraktionsvorsitzende der CDU und hessische Spitzenkandidat der CDU Dr. Franz Josef Jung zusammen mit dem CDU-Landesvorsitzenden Ministerpräsident Roland Koch und Generalsekretär Michael Boddenberg. Auch zahlreiche hessische Bundestagsabgeordnete, Minister und Bundestagskandidaten kamen, um gemeinsam mit Merkel für einen Wechsel in Deutschland zu werben. Merkel forderte die Unions-Anhänger in einer kämpferischen Grundsatzrede auf, in einer gemeinsamen Kraftanstrengung Deutschland wieder nach vorne zu bringen. „CDU, CSU und FDP treten an, um eine Koalition der Erneuerung zu bilden", erklärte die Kanzlerkandidatin. Ein „Weiter so" dürfe es nicht geben, bekräftigte Merkel. Deshalb handele es sich am 18. September um eine Richtungswahl. Denn die Union wolle es „grundlegend anders machen, damit es grundlegend besser wird in unserem Land". Die Union stehe für den Mut und die Kraft zur Auseinandersetzung über die Ziele politischen Handelns. Das heiße auch, Widerstände auszuhalten. Damit die Menschen ihre Chancen wieder nutzen könnten, brauche Deutschland einen neuen Anfang mit der Union. Spitzenkandidat Franz Josef Jung zeigte sich überzeugt, dass eine CDU-geführte Bundesregierung Deutschland wieder in die europäische Spitzengruppe zurückführen könne. „Wir müssen die Chance für einen Wechsel und politischen Neuanfang im September nutzen", betonte Jung. 5 Millionen Arbeitslose, Rekordverschuldung, 40.000 Firmenpleiten im Jahr und Schlusslicht beim Wirtschaftswachstum stünden für das Versagen der rot-grünen Politik von Schröder, Fischer und Co. „Die Bürger erwarten Perspektiven und müssen wieder mit Zuversicht in die Zukunft schauen können“, sagte der CDU-Politiker. „Dafür kämpfen wir“, so Jung. „Wir führen in Hessen einen Bundestagswahlkampf mit klaren Inhalten. Dringende Arbeitsmarktreformen, niedrige Lohnnebenkosten, ein einfacheres Steuersystem, beschleunigte Planungsverfahren und Bürokratieabbau sind dabei die wesentlichen Punkte", erklärte der Spitzenkandidat. Zudem dürften die Kosten für Arbeit künftig nicht mehr durch die Kosten für die Gesundheit belastet werden. Daher müsste das Krankenversicherungssystem auf das Modell der Gesundheitsprämie umgestellt werden.     Ebenfalls auf dem 19. Parteitag der CDU mit dabei waren die Ministerpräsidenten der CDU, die unter dem Motto „Wo die Union regiert, geht es den Menschen besser“ jeweils in einer kurzen Rede die Spitzenpositionen ihres Bundeslandes vorstellten. Die Delegierten sprachen während des Parteitags dem kommissarischen CDU-Generalsekretär Volker Kauder mit rund 98 Prozent das Vertrauen aus und bestätigten ihn durch das hervorragende Wahlergebnis in seinem Amt.        

Mit einer energischen Wahlkampfrede hat die Kanzlerkandidatin der Union Angela Merkel rund 1000 Delegierte und über 10.000 Gäste auf die Bundestagswahl am 18. September eingeschworen. „Wir müssen die Chancen zum historischen Wechsel nutzen und bis zum Wahlsonntag um 18.00 Uhr um jede Stimme zu kämpfen“, sagte Merkel in der Dortmunder Westfalenhalle. Die Umfragen seien zwar gut, aber „die Sache ist noch nicht gelaufen", so die Kanzlerkandidatin. „Es kommt auf jede Stimme an." Über mangelnde Unterstützung kann sich die Partei- und Fraktionsvorsitzende nicht beklagen. Über 19.000 Freiwillige engagieren sich bereits ehrenamtlich im „teAM Zukunft“ für den Regierungswechsel. Auch eine große hessische Delegation war nach Dortmund gekommen.