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Ausbildungssituation
Michael Boddenberg: „Für parteipolitische Äußerungen der Gewerkschaften nicht geeignet“ – Wirtschaft muss ihre Zusagen einhalten

Boddenberg lobte insbesondere die Bemühungen der hessischen Landesregierung. „Ministerpräsident Roland Koch, Wirtschaftsminister Dr. Alois Rhiel und Sozialministerin Silke Lautenschläger unternehmen große Anstrengungen und setzen sich ständig bei der Wirtschaft dafür ein, mehr Ausbildungsplätze für Jugendliche und junge Menschen bereitzustellen. Pro Jahr investiert die Landesregierung 26 Millionen Euro für Förderprogramme zur Schaffung und zum Erhalt von Ausbildungsstellen und sichert so für rund 3.500 Jugendliche die Lehrstelle." Er verwies darauf, dass die Landesregierung mit gutem Beispiel beim Angebot von Ausbildungsplätzen vorangehe, auch wenn nicht immer eine Übernahme nach der Ausbildung möglich sei. „Eine gute und fundierte Ausbildung in der hessischen Verwaltung ist für die jungen Menschen eine hervorragende Basis für den weiteren beruflichen Werdegang“, betonte der Wirtschaftspolitiker. Jedoch liege die Verantwortung für die Schaffung von Lehrstellen letztendlich bei den Unternehmen und der Wirtschaft. „Hier steht die Wirtschaft im Wort. Sie muss ihre Zusagen zum hessischen Ausbildungspakt einhalten.“ Boddenberg appellierte an die Unternehmen, zusätzliche Ausbildungsplätze bereitzustellen. „Es liegt im Interesse der Firmen, Nachwuchskräfte im eigenen Haus gut auszubilden.“ „Alle Bemühungen der hessischen Landesregierung und der Wirtschaft sind richtig und wichtig. Jedoch kann nur eine bessere Wirtschaftspolitik auf Bundesebene dauerhaft und erfolgreich die Fesseln der Unternehmen lösen und so für mehr Arbeits- und Ausbildungsplätze sorgen“, sagte Boddenberg abschließend.  

„Die Situation auf dem Ausbildungsmarkt ist für parteipolitische Äußerungen der Gewerkschaften gänzlich ungeeignet“, kritisierte der wirtschaftspolitische Sprecher der CDU-Fraktion im Hessischen Landtag, CDU-Generalsekretär Michael Boddenberg, die heutigen Aussagen des DGB-Landeschefs Körzell. Die Vorschläge zur Einführung eines landesweiten Fondsmodells seien ebenso „kontraproduktiv“ wie die Forderung nach einer Ausbildungsplatzabgabe. „Wir brauchen nicht immer neue Belastungen und Abgaben für die Wirtschaft, sondern mehr Flexibilität auf dem Arbeitsmarkt. Das führt zu mehr Beschäftigung und Ausbildungsplätzen.“