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Hessen-CDU kritisiert Jugendweihe in Kassel
Generalsekretär Boddenberg „Inhaltsleere und gottlose Folklore“

„Was hier als Fortschritt gefeiert wird, ist in Wahrheit ein Schritt in die Vergangenheit." Die Initiatoren der Jugendweihe hätten die Pflicht, gerade jungen Menschen über das „menschen­verachtende System der DDR aufzuklären“. „Nostalgie darf die Vergangenheit nicht ersetzen“, forderte Boddenberg.   Hinter dem Vokabular des Ehrenvorsit­zenden der Jugendweihe in Deutschland, Werner Riedel, wonach die Zeremonie in Kassel ein „wichtiger Schritt zur Westausdehnung“ (O-Ton Riedel) sei, verberge sich eine „überholte Weltanschauung“. „Wo Gott und Werte keinen Platz haben, ist es um die Gesellschaft schlecht bestellt“, so der hessische CDU-Generalsekretär.

Als „inhaltsleere und gottlose Folklore“ hat Hessens CDU-Generalsekretär Michael Boddenberg das Abhalten einer Jugendweihe in Kassel bezeichnet. „Hier soll ein Stück DDR unkritisch in das Hier und Jetzt übertragen werden.“ Erstmals seit Jahrzehnten wurde die nichtreligiöse Zeremonie gestern in Kassel organisiert. Das Ritual soll das Erwachsenenleben einläuten. Boddenberg verwies darauf, dass die Jugendweihe ein „längst überholtes Relikt des DDR-Sozialismus ist“. „Die Initiatoren in Kassel verdrängen die unrühmliche Vergan­genheit der Jugendweihe in der DDR.“ So habe die militärische Gestaltung der Feier in der DDR zunehmend Eltern und junge Menschen abgeschreckt.