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Flucht vor der Realität: Hessens Grüne versuchen vom eigenen Versagen abzulenken
Landesparteitag der Hessen-CDU am 23. Juli 2005 in Hofheim

Es spreche Bände, dass die Grünen mit keinem Wort den Ausbau des Frankfurter Flughafens - der Jobmaschine für Rhein-Main, Hessen und Deutschland – erwähnt hätten. „Von der Schaffung von Arbeitsplätzen versteht diese Partei nichts, von Arbeitsplatzvernichtung umso mehr", kritisierte der CDU-Politiker die Grünen. Nach Ansicht Boddenbergs gebe es einen „grünen Faden der Arbeitsplatzvernichtung: vom Ausbau des Flughafens über die Hanauer Mox-Anlagen bis hin zur Abschaltung von hochmodernen Kernkraftwerken“. Anstatt heute von dem „Glauben an Wunder“ zu reden (O-Ton Berninger) oder der „wilden Entschlossenheit“ (O-Ton Al-Wazir) hätten die Grünen „in den letzten 7 Jahren ihre alltägliche Arbeit in Berlin ordentlich machen sollen“. Die heutigen Worthülsen sind Ansicht Boddenbergs der Versuch, vom eigenen Versagen abzulenken. „Rot/Grün ist gescheitert“, so der CDU-Abgeordnete. Die CDU werde mit „klaren Aussagen“ in den Wahlkampf gehen. Wie Boddenberg mitteilte seien die Wählkämpfer der hessischen CDU „bereits elektrisiert“. „Wir sind hochmotiviert und wollen den Wechsel in Berlin. Die Bundes­tagswahl ist eine klare Richtungsentscheidung.“ Die Wähler könnten entscheiden, ob sie „Stillstand mit Rot/Grün oder Aufbruch mit der Union“ wollen. Vom 23 bis 28. Juni 2005 werden nach Auskunft des CDU-Generalsekretärs die Bundestagskandidaten in den hessischen Wahlkreisen nominiert. Am 23. Juli 2005 werde die CDU auf einem Landesparteitag in der Stadthalle Hofheim die Landesliste zur Bundestagswahl verabschieden. „Wir sind voll im Plan und freuen uns auf den Wahlkampf.“

Als „Flucht vor der Realität“ hat Hessens CDU-Generalsekretär Michael Boddenberg die heutigen Ankündigungen der hessischen Grünen zum Bundestagswahlkampf bezeichnet. „Eine Partei, die mit keinem Wort das Problem der Arbeitslosigkeit erwähnt, die hat bereits aufgegeben und ist nicht regierungsfähig“, so Boddenberg. Die Grünen seien in der Bundesregierung für „katastrophale Lage“ auf dem Arbeitsmarkt verantwortlich und müssten sich jetzt „ihrer unrühmlichen Rolle stellen, nämlich der Mitverantwortung für über 5 Millionen Arbeitslose in Deutschland“.