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Wann folgt Frau Ypsilanti?
„Polemische Wirtschaftsschelte ist reines Ablenkungsmanöver!“CDU-Generalsekretär Michael Boddenberg kritisiert Müntefering

Die Äußerungen des SPD-Chefs setzen nahtlos den Versuch der Sozialdemokraten fort, die Fehler nie bei sich selbst, sondern immer bei anderen zu suchen. Die Tatsache, dass von allen als richtig erkannte Modernisierungen nicht nur von Oskar Lafontaine, sondern mittlerweile auch von SPD-Bundestagsabgeordneten wie Herrn Schreiner abgelehnt werden, sei „Ausdruck einer tiefen Spaltung der SPD bundesweit". Müntefering wolle die Gemüter besänftigen. „Klassenkampfparolen und der Faktor Neid sollen fehlende Konzepte ersetzen“, so Boddenberg. Eigentlich fehle jetzt nur noch die Stimme der hessischen SPD-Vorsitzenden. „Frau Ypsilanti ist für derartige Parolen doch auch immer gut“, betonte Boddenberg. Die Union hingegen stehe für eine soziale Marktwirtschaft, die auf Freiheit, Selbst­verantwortung und einer christlich-sozialen Grundhaltung basiert, betonte Boddenberg. Selbstverständlich sei auch die Verantwortung der Unternehmer für das Gemeinwesen gefordert. Boddenberg widersprach jedoch der pauschalen Diffamierung der Unter­nehmer durch die SPD: „Die praktische Verantwortung der Betriebe ist viel größer als dies SPD-Politiker behaupten. Auch in Hessen sind es unzählige Mittelständler, die nicht nur die Zahlen, sondern auch ihre gesellschaftliche Verantwortung vor Augen haben.“    

Als „Ablenkungsmanöver“ hat der wirtschaftspolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Hessens CDU-Generalsekretär Michael Boddenberg „Münteferings billige Polemik gegen die Wirtschaft und den Kapitalmarkt“ kritisiert. „Herr Müntefering versucht, von der gescheiterten Wirtschaftspolitik der Bundesregie­rung abzulenken“, so Boddenberg. SPD und Grüne stünden für die höchste Arbeitslo­sigkeit in Deutschland und das geringste Wachstum in ganz Europa. Wer sich wie Müntefering bei seinem Amtsantritt auf den ehemaligen Arbeiterführer Lassalle berufe, der den Satz ‚Eigentum ist Diebstahl’ geprägt hat, an dem seien 140 Jahre Ökonomie „offensichtlich spurlos vorbeigegangen“, kritisierte der CDU-Politiker.