Herzlich Willkommen
bei der CDU Hessen
Hessisches Vermessungs- und Geoinformationsgesetz (HVGG)

Günter Schork: "Potential von Geodaten besser nutzen"

"Bislang gab es hinsichtlich der Geodaten unterschiedliche Quellen sowie Zuständigkeiten auf Landesebene und es fehlten einheitliche technische Standards. Das Potential von Informationen, die mit einer geographischen Positionsangabe verknüpft sind, konnte daher nicht vollständig genutzt werden. Mit dem nun verabschiedeten Hessischen Vermessungs- und Geoinformationsgesetz setzen wir nicht nur eine Europa-Richtlinie um, sondern verbessern insgesamt die Verfügbarkeit und Nutzungsoptionen von Geodaten", sagte der Sprecher für Landesentwicklung und Regionalplanung der CDU-Fraktion, Günter Schork, zum neuen Hessischen Vermessungs- und Geoinformationsgesetze.

Ziel sei es, Geodaten einfacher, schneller und transparenter nutzen zu können. "Oft werden Herausforderungen und Lösungsmöglichkeiten erst deutlich, wenn komplexe Sachverhalte anschaulich in Karten und Übersichten aufbereitet und mit vielfältigen Informationen verknüpft werden können", so Schork. Bereits heute sei der Nutzen der hessischen Geodateninfrastruktur (GDI) in unterschiedlichen Fachanwendungen und Projekten erkennbar. Beispiel hierfür sei die EU-Lärmkartierung 2007, die vor allem der Bewertung von Immobilienstandorten diente.

Die Umsetzung der Richtlinie zur Schaffung einer Geodateninfrastruktur in der Europäischen Gemeinschaft (INSPIRE), in Kraft getreten am 15. Mai 2007, auf Landesebene stelle zudem zusätzliche Anforderungen an Bund, Länder und Kommunen, beispielsweise hinsichtlich des zeitlichen Rahmens der Bereitstellung umweltrelevanter Geodaten. "Mit dem neuen HVGG wird nun die gesetzliche Grundlage geschaffen, um die bei kommunalen Gebietskörperschaften oder auch einzelnen Personen vorhandenen Geodaten den Erfordernissen der Richtlinie anzupassen und über standardisierte Dienste im Internet zur Verfügung zu stellen", erklärte Schork.
 

Schlagworte: Günter Schork