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Mittelstufenschule

Hans-Jürgen Irmer: "Haupt- und Realschüler erhalten Zukunftsperspektive durch starke Praxis- und Berufsorientierung!" - "Es werden keine bestehenden Haupt- und Realschulstandorte geschlossen"

"Haupt- und Realschulen erhalten eine Zukunftsperspektive durch starke Praxis- und Berufsorientierung. Haupt- und Realschulen können das neue Angebot nutzen, aber auch auf eigenen Wunsch eigenständig bleiben. Schulen haben somit auf Basis der Freiwilligkeit die Möglichkeit ein auf Ihr Schülerklientel zugeschnittenes Kooperationsmodell einzurichten", sagte der bildungspolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Hans-Jürgen Irmer, in der heutigen Debatte zur Vorstellung des Konzeptes der Mittelstufenschule.

Bei der Mittelstufenschule handelt es sich um eine Schule mit einem gemeinsamen Eingang und zwei Ausgängen, die zum Hauptschul- und zum Realschulabschluss hinführen, diese Bildungsgänge aber mit einer starken Praxis- und Berufsorientierung versieht. Die Differenzierung beginnt spätestens ab Klasse 6 in den Fächern Deutsch, Mathematik und der ersten Fremdsprache. Um wohnortnahe und kleine Schulstandorte zu erhalten, können Schülerinnen und Schüler in Jahrgangsstufe 6 und 7 ausnahmsweise auch gemeinsam unterrichtet werden, müssen aber auch dort in den Fächern Deutsch, Mathematik und erste Fremdsprache differenziert werden. Sie trägt somit den Veränderungen der Demographie und des Wahlverhaltens am Ende der Grundschule Rechnung. "Sie bildet einen weiteren Baustein zur Qualitätssteigerung im hessischen Bildungssystem - zum Wohle der Kinder und der Gesellschaft insgesamt", so der CDU-Bildungsexperte.

Mit dem neuen Konzept sei zudem sichergestellt, dass ein Großteil der Hauptschüler auf Anhieb in ein Ausbildungsverhältnis übernommen werden kann. Darüber hinaus werde auch das Realschulprofil weiter geschärft. "Die Durchlässigkeit in andere Schulformen bis hin zur Erlangung des Abiturs bleibt weiterhin gegeben. Realschüler werden durch den in der Koalitionsvereinbarung vorgesehenen qualifizierenden Realschulabschluss weit überdurchschnittlich erfolgreich am Ausbildungsmarkt beziehungsweise beim Übergang in weiterführende Bildungsgänge sein", so Irmer.
 

Themengebiet: Bildung, Integration, Kinder und Jugend